Risiko.FIT für Lehrlingsbeauftragte
Mit einem Fuß im Gefängnis?!?
Abwechslungsreicher Workshop zum kompetenten Umgang mit Risiko
geleitet von Risko.FIT-TrainerInnen & AUVA






Risiko.FIT für Lehrlingsbeauftragte
€ 1.600,-
AUVA | 2 tägiges Schulungspaket
für Lehrlingsbeauftrage + Lehrlinge
statt € 3.600,-
um € 1.000,-
AUVA Förderung - mehr dazu >>>
Risiko als Entwicklungschance
Von Hochsicherheit zur Risikointelligenz / äußere vs. innere Sicherheit
Rausch- und Risikokompetenzen optimieren
Bewähren statt Bewahren - vom Lehrling zum Facharbeiter/zur Facharbeiterin
Werkzeuge für den Umgang mit Risikosituationen
Risiko erkennen - einschätzen - entscheiden
Arbeitsunfall - wer haftet im Schadensfall?
Eckpfeiler des Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetzes
OGH Entscheidungen
Wie viel Aufsicht ist tatsächlich notwendig bzw. zumutbar?
Risiko.FIT-Workshop im Ausmaß von 5 Stunden
geleitet von Risko.FIT Trainer/innen & AUVA
inkl. 20% Mwst.
zzgl. Fahrtkosten für An- & Abreise ab 4580 Windischgarsten
exkl. Verpflegung und Seminarhotel
Das Angebot wird - vorbehaltlich der Genehmigung der finanziellen Mittel - von AUVA-Landesstelle Linz gefördert. Limitierters Angebot!
8:30 bis 13:30 Uhr
Der Risiko.FIT-Workshops findet entweder in einem Firmen-internen Seminarraum oder in einem Seminarhotel direkt in Ihrer Nähe statt!Die Organisation des Seminarraums bzw. Seminarhotels vor Ort und die Verpflegung sind vom Auftraggeber zu übernehmen.
Das Gefährliche am Risiko ist nicht das Risiko selbst, sondern wie man damit umgeht. Jeder Mensch geht Risiken ein. Das gehört zum Wesen des Menschen, genauso wie das Verlangen nach Sicherheit und Geborgenheit. Damit ein Risiko aber nicht zu einer Gefahr wird, ist Risikointelligenz unverzichtbar.
"Die Welt ist voll von Rausch- und Risikoerlebnissen und leer, was Hilfestellungen betrifft um hier gut zurechtzukommen und Balance zu halten.Oberstes Ziel jeder Pädagogik muss es daher sein, jungen Menschen Möglichkeiten in die Hand zu geben „das wilde Tier“ zu reiten. Denn nur wer die Balance hält zwischen Genuss und Verzicht, Sicherheit und Gefahr, Ordnung und Chaos kann das Abenteuer bestehen, das in jeder Herausforderung und jedem Risikoerlebnis auf uns wartet." (Gerald Koller)
Jugendliche sind besonders gefährdet und haben häufiger Unfälle.Bei den 15 – 18jährigen kommen auf 1000 Versicherte rund 100 Arbeitsunfälle. Im Schnitt hat also jeder 10. Jugendliche irgendwann einen Arbeitsunfall. Ob dieser leicht und unbedeutend oder sehr schwer ist, lässt sich, wenn es einmal so weit ist, nicht mehr beeinflussen.
Zum Vergleich:
22 – 25jährige: 55 Arbeitsunfälle pro 1000 Versicherte, also nur mehr ca. halb so viele!
Als Eltern und Pädagog/innen wollen wir nur das Beste für unsere Kinder. Der Wunsch nach Sicherheit ist groß und verständlich. Doch der Versuch jegliches Risiko auszuschließen, wird nicht zum erwünschten Erfolg, sprich zu mehr Sicherheit führen.
Werden Kinder von Entscheidungen und Risiken immer ferngehalten, führt das zu Defiziten bei grundlegenden Wahrnehmungsfunktionen, in weiterer Folge zur Leistungsminderung beim Erlernen von Kulturtechniken, sowie zu Problemen des räumlichen Vorstellungsvermögens. Wer sich und seine Fähigkeiten nicht erproben darf, wem nicht zugetraut wird eigenständig Entscheidungen zu treffen, wird auch in seinem Selbstwert und seiner Selbständigkeit eingeschränkt. So gesehen sind Kinder, die von jeglichem Risiko abgeschotet werden in größerer Gefahr, als jene, die sich Gefahren und Risiken des Alltags aussetzen dürfen.
Kinder und Jugendliche suchen das Abenteuer, die Herausforderung!
Sie wollen sich bewähren und nicht von uns bewahrt werden.
Mit dem Projekt Risiko.FIT für Schüler/innen wollen wir die Bedeutung von Risikoerfahrungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen deutlich machen und Wege aufzeigen, wie man von einer Bewahrungs- zu einer Bewährungspädagogik kommen kann.
"Die Kindheit ist so wertvoll geworden, dass wir sie unmöglich den Kindern überlassen können." Carl Honoré
Das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Risiko bewegt unsere Gesellschaft seit jeher.
Sicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Übermäßiges Sicherheitsbedürfnis führt aber zur Erstarrung der Entwicklung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene.
Risiko ist im täglichen Leben unvermeidlich. Jeder Tag, jeder Augenblick unseres Lebens ist mit einem gewissen Risiko behaftet.
Es stellt sich nun die Frage ...
... Wie viel Sicherheit braucht der Mensch?
... Wie viel Risiko braucht man, um sich gut entwickeln zu können?
Für eine entwicklungsfördernde Begleitung von Kindern und Jugendlichen ist es insbesondere für Pädagog/innen enorm wichtig, derlei Fragen zu reflektieren, auch in Bezug auf die je eigene Geschichte, den Umgang mit Risiko, den eigenen Risikoerfahrungen.
Enter your answer here
Der risflecting® Ansatz von Gerald Koller wurde 2012 von der renommierten ASHOKA-Foundation zur innovativsten Idee Österreichs für sozialen Wandel gekürt.
Durch die Bereitstellung von wissenschaftlichen Grundlagen, Methoden und Dialogräumen soll der Entwicklung von Rausch- und Risikobalance auf drei Ebenen gedient werden:
der Erhöhung der Kompetenzen im Umgang mit Rausch und Risiko
der Verbesserung der Begleitung von Jugendlichen
der Etablierung einer Kultur der Auseinandersetzung im gesellschaftlichen Dialog
Im Gegensatz zu früheren Ansätzen betrachtet Geradl Koller Risiko nicht als ein Problem, das vermieden werden soll. Stattdessen setzt er sich für eine verantwortungsbewusste Risikobereitschaft ein und vermittelt Fähigkeiten, um Risikosituationen zu bewerten, um verantwortungsvoll handeln zu können und gefährliche Situationen und Sucht zu vermeiden. Zu diesem Zweck entwickelte er eine Methode namens Risflecting®, die für reflektierende Risikobereitschaft steht.
Im Mittelpunkt unseres handlungs- und erlebnisorientierten Trainingsangebots stehen spezielle (Risiko-)Erfahrungen mit all ihren emotionalen und kognitiven Facetten. Die Philosophie unseres Workshops ist getragen vom risflecting©-Ansatz - einem Handlungskonzept für souveränen Umgang mit Risiko und Ungewissheit. Die zentralen risflecting©-Kulturtechniken werden in Vor- und Nachbereitung von außeralltäglichen Erlebnissen erfahren, trainiert und in den Alltag integriert.
09.04.1981, 8 Ob 68/81
Der Lehrlingsausbildner hat seinem 16-jährigen Lehrling verboten, an einer Kreissäge zu arbeiten. In einem unbeobachteten Moment nimmt der Lehrling die Kreissäge trotzdem in Betrieb. Auch wenn der Lehrling die Kreissäge in einem unbeaufsichtigten Moment in Betrieb nimmt, kann die Verletzung nicht dem Ausbildner angelastet werden. Es liegt keine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vor.
Sehr abwechslungsreich und kurzweilig
Künftig werde ich wieder mehr versuchen, meinem Hausverstand zu vertrauen
Als Lehrlingsausbildner muss ich oft pädagogisch arbeiten und bin weit weg von 'mit einem Fuss im Gefängis' und vielen anderen Mythen.
Das KJBG ist für mich jetzt klar und leicht verständlich.
Die Beispiele der OGH Entscheidungen geben mir viel Sicherheit für meine Arbeit mit Jugendlichen.
Jetzt ist mir klar, dass ich unsere Lehrlinge nicht vor jedem Risiko bewahren kann, vielmehr sind diese Erfahrungen total wichtig.
Danke für die 'Handwerkzeuge' im Umgang mit Risiko, die werde ich ab jetzt in meine Ausbildung mit einbauen.








